Mein erstes Semester Jura Teil 2: Vorlesungen & Bibliothek

Written by Christian   // 1. July 2014   // 0 Comments

Vorlesungen

Hörsaalzentrum der Geothe-Uni

Hörsaalzentrum der Geothe-Uni - CC BY-SA 3.0 Heptagon

Im ersten Semester stehen die Vorlesungen Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Geothe-Uni auf dem Vorlesungsplan. In keiner der Vorlesungen besteht eine Anwesenheitspflicht, worauf uns die Professoren auch explizit hingewiesen haben. Dies hat den Vorteil, dass größtenteils Studenten zur Vorlesung kommen, die auch tatsächlich zuhören wollen.

Zu Anfang des Semesters war es von Vorteil sich früh im Vorlesungssaal einzufinden um noch einen Sitzplatz zu bekommen. Gegen Ende des Semesters war die anfängliche Motivation vieler Studenten gesunken und dieses Problem trat nicht mehr auf.

Die Professoren gaben in der  ersten Vorlesungen Literaturlisten und Bücherempfehlungen aus. Grundsätzlich kann man jedoch mit dem Lehrbuch arbeiten, mit man persönlich am besten klarkommt. Trotzdem lohnt es sich immer auch einen Blick in die empfohlenen Werke zu richten, da die Professoren ihre Vorlesung teilweise nach dem Leitbild eines ihrer empfohlenen Werke aufbauten. Es ist nicht notwendig sich gleich jedes empfohlene Buch anzuschaffen, da die meisten Bücher in großer Anzahl in der Bibliothek vorhanden sind.

Die Vorlesungen verliefen meist so, dass der Professor/ die Professorin vorne ihren Stoff vortrug und wir mitschrieben was wir für wichtig hielten.

Zur Begleitung der Vorlesungen verkauften einige Professoren eigene Skripte bzw. Reader. Zudem wurden Vorlesungsbegleitend Stundenzusammenfassungen oder Präsentationen im Internet zum runterladen bereitgestellt.

Ich würde empfehlen die Folien oder die Seiten des Reader für die nächste Vorlesung schon einmal durchzulesen, so ist der Lernerfolg in der Vorlesung deutlich höher und es ist leichter zwischen wichtigem und eher unwichtigem zu unterscheiden.

In der Vorlesung blieb immer auch Raum für Fragen und Diskussionen, die glücklicherweise selten ausuferten.

Nach der Vorlesung habe ich mir das entscheidende, teilweise unter Zuhilfenahme von Lehrbüchern selbst auf Karteikarten zusammengefasst und durch die Informationen im Tutorium und den Begleitmaterialien der Vorlesung ergänzt. Die Karteikarten können auch hervorragend in der für Jura- Studenten der Uni-Frankfurt kostenlosen Online Lernkartei Repetico erstellt und individuell abgefragt werden.

Das bietet den Vorteil, dass Ihr vor der Klausur nicht vor einem riesigen Ordner sitzt und alles nochmal durchgehen müsst, sondern euch nur die eigenen Mitschriften merken und die Anwendung des gelernten üben müsst.

Bibliothek

Das Lernen in der Bibliothek in kleinen Lerngruppen ist sehr zu empfehlen, da dort alle wichtigen Bücher vorhanden sind und  die Möglichkeit besteht, sich mit Kommilitonen auszutauschen. In der Bibliothek gibt es Lernräume für bis zu 6-8 Personen, in denen man in Zimmerlautstärke reden kann. Da diese Lernräume sehr beliebt sind solltet Ihr schon kurz bevor die Bibliothek öffnet da sein. Ich selbst hielt das zunächst für einen Scherz, dass Studenten morgens um kurz vor 8 vor der Bibliothek Schlange stehen und einen regelrechten Run auf die Lernräume starten, aber es ist tatsächlich wahr. Kurz vor den Klausuren steigert sich das Problem sogar dahingehend, dass es nachmittags schwer ist einen freien Spind und einen normalen Lernplatz zu finden.


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