Routenmethode und Mind-Maps

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Routenmethode

Bei der Routenmethode wählte der Lernende eine ihm bekannte Route/Handlungsablauf aus und legt auf den verschiedenen Routenabschnitten die zu lernenden Begriffe ab. In der Klausur oder Präsentation wird die Route dann im Kopf abgelaufen und die darauf liegenden Lerninhalte abgerufen.

So könnte man z. B. seine morgendliche Route vom Aufwachen bis zum Arbeitsplatz mit Lerninhalten belegen. Der morgentliche Wecker könnte hier z. B. mit dem der Notwehrlage also einem gegenwertigen rechtswidrigen Angriff belegt werden.

Mind-Maps

Mittels Gedankenkarten, sog. Mind-Maps kann der Lernstoff und insbesondere die Beziehungen zwischen den einzelnen Lernbegriffen oder Gruppen grafisch dargestellt werden. Hierbei wird die assoziative Arbeitsweise des Gehirns voll ausgeschöpft und Erinnerungs- und Denkstrukturen sichtbar gemacht. Die Vorgehensweise sieht so aus, dass der zu lernende Inhalt in die Mitte des Blattes geschrieben wird, so z. B. die Notwehr. Mit diesem Schlüsselbegriff werden dann vom allgemeinen hin zum spezielleren Verzweigungen eingetragen, an die sich weitere Stichwörter anschließen. Wichtig ist es, dass mit einzelnen einfachen Stichwörtern und nicht in ganzen Sätzen gearbeitet wird, da die Grafik sonst schnell unübersichtlich wird.